Forex-Devisenmarkt

Was ist der Forex Devisenmarkt? Es ist eine Wortneuschöpfung. Foreign Exchange und die deutsche Übersetzung, dem Wort Devisenmarkt. Es ist eine Bezeichnung für einen ökonimischen Ort, an dem Angebot und Nachfrage von Devisen zusammentreffen.

Der Forex-Devisenmarkt – was ist das eigentlich?

Bei dem Begriff „Forex-Devisenmarkt“ handelt es sich um eine so genannte Wortneuschöpfung. Sie setzt sich zusammen aus der englischen Kurzform für „Foreign Exchange“ und seiner deutschen Übersetzung, dem Wort „Devisenmarkt“. „Doppelt gemoppelt“ also – aber die Bezeichnung hat sich im deutschsprachigen Raum durchgesetzt und bezeichnet einen ökonomischen Ort, an dem Angebot und Nachfrage von Devisen aufeinander treffen, um nachfolgend zu einem ausgehandelten Kurs getauscht zu werden. Das klingt formell-ökonomisch, haben wir alle aber schon einmal erfahren, wenn wir während eines Auslandsaufenthalts einen Euro-Betrag in die im jeweiligen Land gültige Währung getauscht und dafür je nach Tageskurs unterschiedlich viel Geld erhalten haben. Tauschte man indessen zu Hause wieder zurück, galt wieder ein anderer Kurs – nämlich einer, bei dem man garantiert Verlust machte. Und demzufolge fragte man sich natürlich auch, wo eben jenes Geld geblieben ist, dass man vor Antritt der Reise noch in Form von Euro hatte und durch einmaliges Um- und wieder Zurücktauschen verloren hatte. 

Die Antwort lautet: In den Taschen der Banken. Doch tatsächlich ist der Forex-Devisenmarkt viel mehr als jene eben beschriebene kleine Geldumtausch-Aktion – nämlich der größte Finanzmarkt der Welt, mit einem Tagesumsatz von etwa 4 Billionen US-Dollar im Jahr 2014. Zu den Marktteilnehmern zählen nicht nur Kreditinstitute, sondern auch große Industrieunternehmen, Handelshäuser, Devisenmakler und -Händler – aber auch Privatpersonen, die sich für den Devisenhandel interessieren und die Chance nutzen möchten, damit (etwas) Geld (dazu) zu verdienen. Als Medium dient vielen das Internet, welches ihnen durch die Nutzung spezieller Portale und Software die Möglichkeit eröffnet, auch mit nur geringem Startkapital beim „Forex Trading“ Profit zu machen.

Der heutige Forex-Devisenhandel begann bereits 1880. Damals war der Markt sowohl ökonomisch, als auch in finanzieller Hinsicht noch sehr überschaubar. Heute mit freu schwankenden Wechselkursen kann durch geschickten Devisenhandel Profit gemacht werden.

Die Geschichte des Devisenmarkts – wie alles begann

Kaum zu glauben, dass der heutige Forex-Devisenhandel bereits 1880 begann – also zu einer Zeit, da die Marktverhältnisse im Vergleich zu denen des 21. Jahrhunderts noch geradezu vorsintflutlich und in ökonomischer als auch finanzieller Hinsicht wohl noch äußerst überschaubar waren. Damals bestand der internationale Devisenhandel noch allein aus der Möglichkeit, als Inhaber eines Auslands-Kontos ausländische Zahlungen zu erhalten. Es mussten gut 60 Jahre verstreichen, bis nach der Gründung der Weltbank und des Internationalen Währungs-Fonds, aber auch in Folge des Bretton-woods-Abkommen im Jahre 1944 auf der ganzen Welt Wechselkurse entstanden, deren Schwankungsbreiten durch internationale Reglements begrenzt wurden. Im Detail bedeutete dies, dass die Zentralbanken immer dann, wenn jene Begrenzungen über- beziehungsweise unterschritten wurden, in das Geschehen am Devisenmarkt eingreifen mussten, um den Kurs wieder in den erlaubten Schwankungsrahmen zurück zu führen. Erst lange nach dem Zweiten Weltkrieg, nämlich 1969, wurden die bisher festen Wechselkurse etwas gelockert – und mit dem Entstehen der EG wurde schließlich auch das gemeinsame Block-Floating möglich, bei dem alle Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft ihre Währungen aneinander koppeln und sie dem US-Dollar gegenüber stellen. 

Dies war die Geburtsstunde der frei schwankenden Wechselkurse, welche urplötzlich die Chance eröffneten, durch den geschickten Handel mit Devisen Profit zu machen – aber auch das Risiko mit sich brachten, bei jenem „Business“ durch Pech, Unachtsamkeit oder Fehleinschätzung Verluste zu machen. Noch immer funktioniert der Forex-Devisenmarkt auf der Basis freier Wechselkurse, jedoch hat sich in den seitdem mehr als 50 vergangenen Jahren auch einiges geändert. So gibt es kaum noch Devisenbörsen, an denen sich der Markt lokalisieren lässt – außerdem findet der Handel nur noch auf elektronischem Wege statt. Mittlerweile gibt es nicht nur die Möglichkeiten am Devisenmarkt finanziell teilzunehmen, sondern auch die Möglichkeit mit Optionen am Forex Markt zu handeln. (Mehr auf www.binaeroptionen.de) Auch hier wechselt also kein Bargeld mehr den Besitzer, sondern man überträgt ausschließlich Buchgeld.

Devisenhandel lediglich für Professionelle Anleger?

Auch bisher im Devisenhandel unerfahrene Personen können beim Forex-Devisenhandel durch den Ankauf und Verkauf von Devisen Profite machen. Auch das Startkapital muss nicht astronomische Höhen haben, sondern man kann auch mit nur geringem Guthaben an den Start gehen.

Beim Forex-Devisenhandel kann jeder mitmachen

Die Tatsache, dass mittlerweile auch ganz „normale“ Privatpersonen und nicht nur Banken, bedeutende Industrieunternehmen,Devisenhändler und ganze Handelshäuser mit Devisen handeln, zeigt, dass erfolgreiches Forex Trading nicht nur den großen Kreditinstituten und echten Finanzgenies vorbehalten ist. Auch bisher im Devisenhandel völlig unerfahrene Personen können durch den An- und Verkauf von Devisen Profite machen und Geld verdienen, daher steht die Welt des Forex eigentlich jedem offen und gibt auch denjenigen eine Chance, die mit einem nur geringen Guthaben an den Start gehen. Das klingt beinahe unglaublich, lässt sich aber mit dem Leverage-Effekt erklären, welcher einem Trader die Möglichkeit gibt, für die Umsetzung einer Devisenhandels-Transaktion ein Vielfaches jenes Betrages einzusetzen, der ihm eigentlich zur Verfügung steht. Je nach „zwischengeschaltetem“ Broker erfolgt der Handel über eine spezielle Trader Software oder via Web-Trader. Zur Nutzung als Web-Trader ist insbesondere für Einsteiger die Java-Web-Applikation zu empfehlen, da sie nicht allzu umfangreich ist und sich oft schon nach kurzer Einarbeitungszeit zuverlässig bedienen lässt. 

Dasselbe gilt für Handelssoftware wie die Platform von eToro: Sie besticht durch ihre Einfachheit und die sich daraus ergebende Usability und ist so speziell für Anfänger im Devisenhandels-Geschäft attraktiv, genügt aber auch den höheren Ansprüchen von Fortgeschrittenen und Profis. Zur Anwendung kommen Software und Web-Trader in zweierlei Hinsicht: Einmal, um die Marktereignisse zu verfolgen, zum anderen um die daraus gezogenen Schlüsse umzusetzen und Devisen zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Der erfolgreiche und profitable Handel mit Devisen beruht im Wesentlichen auf der disziplinierten und regelmäßigen Beschäftigung mit dem Markt, der schnellen Sondierung entscheidungsrelevanter Informationen und der kurzentschlossenen Durchführung von Transaktionen.

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