5 Risikoarme Kapitalanlagen mit hoher Rendite

Für eine sichere und effiziente Geldanlage gibt es in der heutigen Zeit die
unterschiedlichsten Möglichkeiten von Immobilien über Aktien bis hin zum Festgeld.
Angesichts der zahlreichen Finanzprodukte kann es für Verbraucher schnell zu
einem Problem werden, den Überblick zu behalten oder gar die falsche
Geldanlageform zu wählen. Dennoch gibt es auch für Einsteiger viele Möglichkeiten,
ihr Geld gut und vor allem rentabel anzulegen. So kann vermieden werden, dass das
hart angesparte Vermögen auf schlecht verzinsten Konten kaum eine Rendite
erbringt und man am Ende nicht viel davon hat.

1. Festgeld als sichere Anlageform mit guter Rendite

Das Festgeld zählt in Deutschland zu den sichersten Anlageprodukten, die es
derzeit auf dem Finanzmarkt gibt. Hier sind die Einlagen auf dem Konto bis zu einer
Summe von 100.000 Euro über die europäische Einlagensicherung geschützt, so
dass es keinesfalls zu einem Verlust kommen kann. Festgeldkonten bieten eine
deutlich höhere Rendite als das Tagesgeld, bringen dafür aber auch einen Nachteil
mit sich: Während der Laufzeit hat der Anleger keinen Zugriff auf sein Kapital.
Aus diesem Grund handelt es sich um eine relativ unflexible Anlageform, die mit
Verlusten einhergeht, sollte das Konto vorzeitig aufgelöst werden. Um das Problem
zu umgehen, ist es am sichersten, immer nur so viel Kapital anzulegen, wie man
über die jeweilige Laufzeit hinweg wirklich nicht benötigt. Dann kann man sich nach
dem Ablauf auch über eine entsprechend hohe Rendite freuen, deren Zinssatz sich
nicht mit jenem eines Giro- oder Tagesgeldkontos vergleichen lässt. Im Durchschnitt
beträgt die Laufzeit für das Festgeldkonto zwischen 24 und 36 Monaten,
selbstverständlich lässt sich diese Spanne individuell anpassen.

2. Aktienfonds und ETFs versprechen eine attraktive Rendite

Allgemein sind Aktienfonds für eine hohe Rendite bekannt, die sich Anleger zu Nutze
machen sollten. Anstelle jedoch auf den Kauf einzelner Aktien zu setzen, ist es
besser, sich für Fonds zu entscheiden, in denen verschiedene Einzeltitel enthalten
sind. Damit es hier zu Verlusten kommen kann, müsse die komplette wirtschaftliche
Entwicklung negativ verlaufen, was äußerst unwahrscheinlich ist. Bei einer einzelnen
Aktie ist die Gefahr eines Verlustes deutlich höher, wenn der Kurs eines
börsennotierten Unternehmens fällt.
Ein wichtiger Tipp: Bei Aktienfonds setzt man am besten auf Indexfonds, die an der
Börse gehandelt werden und als ETF (Exchange Traded Funds) bezeichnet werden.
Sie bringen allgemein recht niedrige Kosten mit sich und bilden die Kursentwicklung
von beispielsweise dem Dow Jones oder dem Dax nach. Die Grundlage sollte
idealerweise ein Fonds auf dem MSCI World Index darstellen – dieser legt auf der
ganzen Welt mit großer Streuung an und enthält mehr als 1.600 verschiedene
Einzeltitel.

Geldanlagen.

Geldanlagen.

3. Aktienanleihen können ebenfalls eine gute Lösung sein

Wer sich nicht für Aktien oder Aktienfonds entscheiden möchte, kann stattdessen
auch auf Aktienanleihen setzen. Hierbei handelt es sich um Wertpapiere oder
Unternehmensanleihen, die für deren Käufer festverzinslich sind. Der Vertrag wird
dabei zwischen Anlegern und einer Bank geschlossen: Hier bekommt der Anleger
einen Zinscoupon, der für eine bestimmte Laufzeit gültig ist. Die Bank bekommt
dafür das Kapital vom Anleger. Weiterhin ist die Art der Rückzahlung relativ flexibel,
denn die Bank kann wählen, ob sie bei Fälligkeit eine feste Anzahl an Aktien bzw.
ihren Gegenwert auszahlen oder nach Ablauf den Nennwert als Barbetrag
zurückzahlt. Somit stellen Aktienanleihen eine Kombination aus einer sogenannten
Inhaberschuldverschreibung und einer hochverzinslichen Anleihe dar und kann für
so manchen Anleger eine gute Lösung mit attraktiver Rendite darstellen.

4. In Immobilien zu investieren lohnt sich immer

Schon seit vielen Jahren gelten Immobilien als eine der beliebtesten Anlageformen
überhaupt. Vor allem in Deutschland setzen noch immer viele Menschen darauf,
denn mit dem Kauf von Immobilien profitiert man von zahlreichen Vorteilen: Sie
gelten als krisenfest, generieren eine beachtliche Rendite und sind noch dazu sehr
wertbeständig. darüber hinaus gibt es kaum einen besseren Zeitpunkt als jetzt, um in
Immobilien zu investieren. In Zeiten, in denen die Kauf- und Mietpreise von
Gebäuden immer weiter anzusteigen scheinen, erhöht sich auch die Nachfrage von
Anlegern.
Trotzdem gibt es auch bei dieser Anlageform einige Aspekte, die berücksichtigt
werden sollten. So muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Kapital auf
diese Weise für einen langen Zeitraum gebunden ist. Möchte man eine Immobilie
steuerfrei verkaufen, ist dies erst nach 10 Jahren möglich. Darüber hinaus ist für den
Kauf einer Immobilie natürlich auch ein entsprechend hohes Eigenkapital
erforderlich. Dennoch gilt die Investition in Immobilien als eine der sichersten
Anlageformen überhaupt, vor allem im Vergleich zu Aktien, bei denen immer ein
gewisses Risiko mitspielt. Eine Alternative dazu ist das sogenannte Crowdinvesting,
welches wir im kommenden Absatz genauer vorstellen.

5. Crowdinvesting – die moderne Variante, um sein Kapital gewinnbringend
anzulegen

Für Privatanleger gibt es seit einigen Jahren eine weitere Option, um sein Kapital
gewinnbringend anzulegen: Das sogenannte Crowdinvesting, das auch als
Crowdfunding bezeichnet wird. Hierbei schließen sich mehrere Anlieger zusammen,
was in der Regel über eine Community im Internet geschieht, um ihr Kapital
gemeinsam für ein Projekt anzulegen. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit,
Zugang zu hoch verzinsten Anlageklassen zu erhalten, welche für die meisten
Privatanleger nicht erreichbar wären. In Kooperation mit Crowdinvesting-Portalen
sind in den letzten Jahren auch vermehrt Kreditportale (Crowdlending) entstanden,
auf denen man als privater Kreditgeber Darlehen vergeben kann. Da die Kredite hier
zum Teil hoch verzinst sind, können Anleger ebenfalls eine gute Rendite erzielen,
indem sie Kredite an Privatpersonen vergeben. Trotzdem sollte hier stets bedacht
werden, dass die Bonität eines Kreditnehmers nicht gut vorhersehbar ist und es
mitunter zu Zahlungsausfällen kommen kann.
Nichtsdestotrotz wächst die Zielgruppe für das Crowdinvesting stetig – vor allem
jüngere Anleger entscheiden sich immer häufiger für diese Form der Geldanlage.
Möchte man eine alternative Anklasseklasse ausprobieren, aber trotzdem von der
Wertbeständigkeit einer Immobilie profitieren, für den könnte Immobilien-Crowdinvesting eine gute Lösung sein.

Die erste Kapitalanlage – nicht ohne eine sorgfältige Planung

Wer sich etwas Kapital angespart hat, tut gut daran, dieses möglichst
gewinnbringend anzulegen. Dabei kommt es vor allem auf die Aspekte Sicherheit
und Rendite an – und zwar bei jedem Anleger. Grundsätzlich ist es die risikoärmste
Variante, sein Kapital nie auf eine einzige Anlageform zu konzentrieren, sondern es
möglichst zu streuen. Denn hier verhält es sich wie beim Setzen auf ein Pferd: Je
mehr man nur auf einen Kandidaten setzt, desto höher ist das Risiko eines
Totalverlusts.

Die Möglichkeiten für eine sichere und rentable Geldanlage sind heutzutage
vielfältig: Egal, ob Anleihen, Festgeld, Immobilien, Tagesgeld, Rohstoffe oder
Investmentfonds – es gibt unzählige Optionen. Auch in den einzelnen Bereichen
sollte das Kapital noch einmal gut gestreut werden, da natürlich nie auszuschließen
ist, dass auch eine einzelne Bank pleite geht.

Hat man bislang noch keine Erfahrung mit der Geldanlage, kann man sich als Erstes
an den Bankberater seines Vertrauens wenden oder einen unabhängigen
Finanzberater um Rat bitten.

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